Coronaviren verbreiten sich nicht nur über Schmier- und Tröpfcheninfektionen, sondern auch über fliegende „Kleinsströpfchen“ (sog. Aerosole) in der Raumluft und stellen eine Infektionsgefahr dar. Besonders in Aufenthaltsräumen mit vielen Personen birgt das ein hohes Risiko. Dazu zählen beispielsweise Klassenzimmer, (Großraum-)Büros, Wartezimmer, Kantinen oder Eingangsbereiche von öffentlichen Gebäuden.
Werden diese Aerosole aus der Innenraumluft gefiltert, können sich die Viren schlechter verbreiten. Falls keine stationäre Lüftungsanlage (RLT-Anlage) mit entsprechenden Hochleistungsfiltern verbaut ist, können professionelle, mobile HEPA-Luftreiniger diese Aufgabe übernehmen. Mobile Luftreiniger arbeiten im Umluftbetrieb und filtern die sich in der Luft befindlichen Aerosole und damit auch die Viren heraus. Das Infektionsrisiko sinkt. Auch die Verbraucherzentrale und mehrere Experten empfehlen den Einsatz von mobilen Luftreinigern in Gebäuden zur Reduktion des Infektionsrisikos durch das Coronavirus (Verbraucherzentrale [1]; Goethe-Universität Frankfurt am Main [2])
Wichtige Eigenschaften eines Luftreinigers
Entscheidend bei der Auswahl des passenden Luftreinigers ist unter anderem der Systemwirkungsgrad der Filterleistung. Achten Sie hierbei darauf, dass es sich mindestens um die Filterklassen H12 bis H14 handelt. Bei Partikelgrößen von 0,06 bis 0,1 Mikrometer (entspricht der Größe der meisten Aerosole) besitzen beispielsweise Luftreiniger mit H14 Filtern eine Abscheideleistung von 99,995 %. Wichtig: die HEPA-Filter sollten nach der Norm DIN EN 1822 getestet sein!
Die Filterfläche sagt etwas über die Lebenszeit der Filter aus, d.h. je größer die Fläche desto höher die Lebensdauer. Profigeräte kommen hier auf eine Filterfläche von mehreren Quadratmetern (Camfil City-M mit zwei Filterpaketen mit jeweils 4,5 m²).
Da die Luftreiniger am besten im Dauerbetrieb für gefilterte Raumluft sorgen sollten, ist auch der Energieverbrauch sowie die Betriebslautstärke von entscheidender Bedeutung. Bei 67 m³/h Luftdurchsatz benötigt der Camfil City-M lediglich 5 Watt und hat dabei einen Geräuschpegel von 16 dB(A) (Hinweis beim Vergleichen: eine Erhöhung um 10 dB entspricht in etwa einer Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke). Damit ist er nahezu geräuschlos und verursacht selbst im 24-stündigen Dauerbetrieb in einem Jahr nur etwa 15 Euro an Stromkosten.
Wir empfehlen Luftreiniger von Camfil und IQAir
Beide Hersteller sind seit Jahren im Bereich der Luftreinhaltung und -filtration global und erfolgreich am Markt vertreten.
Camfil hat jüngst eine Studie veröffentlicht, die die Wirksamkeit von City-M Luftreinigern im Schulbetrieb beschreibt (nachzulesen unter [3]).
IQAir ist mit dem HealthPro 250NE von Anfang an beim Kampf gegen das Coronavirus dabei und hat zahlreiche Luftreiniger bereits am Ausbreitungsort in Wuhan in Krankenhäusern eingesetzt (nachzulesen unter [4]).
Weitere Informationen zu unseren Produkten: https://www.paa-hygiene.de/professionelle_luftreiniger
Übrigens: Neben Aerosolen filtern Luftreiniger auch andere Partikel und damit Schadstoffe aus der Raumluft, wie z. B. Feinstaub, Abgase, Allergene oder Schimmelpilzsporen. Mobile Luftreiniger haben somit auch unabhängig vom Coronavirus einen äußerst positiven Einfluss auf die Raumluftqualität in Innenräumen.
Quellen und Links
[1] https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/luftreiniger-gegen-corona-kein-wundermittel-aber-moegliche-ergaenzung-52075
[2] https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.02.20205633v2
[3] https://www.camfil.com/de-ch/ueber-uns/presse-und-veranstaltungen#/pressreleases/sicherer-schulalltag-trotz-corona-mobile-hepa-luftreiniger-schuetzen-vor-covid-19-3035338
[4] https://www.iqair.com/de/blog/press-releases/iqair-takes-action-against-deadly-coronavirus-outbreak